1. Der Almanach des Nostradamus

Von dem Jahr 1554 an bis zu seinem Tod 1566 veröffentlichte Michel Nostradamus alljährlich einen Almanach (Kalender) mit Ephemeriden des Mondes und Vorhersagen für das jeweilige Jahr, den Monat und auch einzelne Tage. Er fixierte den Lauf des Mondes durch die Sternbilder, auf die Minute genau Neumond, Halbmond und Vollmond. Er beschrieb ausführlich besondere Konstellationen mit Angaben der Gradzahlen und Minuten, ebenso Finsternisse mit allen Angaben, Tag und Uhrzeit.
Seine Kalender ähnelten den heutigen Aussaatkalendern. Michel Nostradamus berichtete viel über Wind und Wetter zum genau festgelegten Zeitpunkt, über Gut und Böse, was in der damaligen Welt geschehen würde und wie alles sich permanent wandelt. Seine Almanache waren bei lesekundigen Leuten sehr beliebt. Lesekundig war die kleine gebildete Schicht und der Klerus. Die Almanache waren anspruchsvoller Lesestoff.





2. Astronomie der Zenturien
Die totale Sonnenfinsternis 1999

Ein Astronom ist in der Lage eine Sonnenfinsternis voraus zu berechnen, und den Zeitpunkt auf die Minute genau zu bestimmen. Das wurde bereits in Babylonien und im alten Ägypten vom königlichen Hofastronom so erwartet.
Michel Nostradamus hat die Sonnenfinsternis des 11. August 1999 circa 450 Jahre vorausberechnet, womit er sich eindeutig als Astronom ausgewiesen hat. Die Jahreszahl dieser Finsternis hat er offen für jedermann lesbar vor circa 450 Jahren im Vers 72 der Zenturie 10, Zeile 1 niedergeschrieben. Details der Sonnenfinsternis sind im Vers verschlüsselt. Für Michel Nostradamus war es notwendig, ein solches Ereignis zu verschlüsseln, denn noch 67 Jahre nach seinem Tod, im Jahr 1633, wurde Galileo, Galilei von dem unfehlbaren Papst Urban VIII. gezwungen, seine Erkenntnis, dass sich die Erde um die Sonne dreht, öffentlich zu widerrufen. Michel Nostradamus wollte nicht in die Hände der Inquisition fallen, deshalb schwieg er und brachte seine Kenntnisse verschlüsselt in den Zenturien unter.
Die Jahreszahl 1999 ist die einzige zeitliche Angabe, die offen in seinen Versen zu lesen ist.
Die Jahreszahl zusammen mit dem "Schreckenskönig" ist als Weltuntergangsdatum um die ganze Welt gegangen. Und was ist passiert? Die Welt hat sich geirrt. Sie hat vergessen, dass die Verse verschlüsselt sind. Der Vers 72 in Zenturie 10 muss ebenso wie alle anderen Verse aufgeschlossen werden. Erst dann erfährt man den Inhalt. Das französische Wort "frayeur" heißt Schrecken. So weit richtig. Aber in diesem Wort "frayeur" ist "ray" = rayon, d.h. der Lichtstrahl enthalten. Es kommt nicht ein König der Schrecken, sondern ein König der Strahlen. Das ist die Sonne. Und dann haben wir schon entschlüsselt "Sonne 1999“.


Dieser Vers nur mit dem simplen alten Dreibuchstabenschlüssel auseinander genommen, hätte sofort den globalen Irrtum ausgeräumt. Aber die Welt hat diesen Irrtum sehr geliebt und wollte nichts anderes hören. Mit welcher Genauigkeit Michel Nostradamus nun diese Sonnenfinsternis in seinem Telegrammstil darstellt, möchte ich ansatzweise zeigen:


Verlauf des Kernschattens des Mondes
mit 90%-Linie durch Angoulême

Das Wort "sept" bedeutet natürlich sieben, der siebente Monat, also Juli, bedeutet aber auch September, insgesamt bedeutet es zwischen Juli und September, also der Monat August. "Sept" bedeutet auch Septentrion = nördlich. Es gehört inhaltlich zu "Angolmois". Es heißt also: Nördlich von Angoulême in der Landschaft Angoulmois."

"Cens" und "nonante" heißt: Pro hundert 90 = 90 %. Das verweist auf die 90%-Linie des Mondschattens während der Sonnenfinsternis, die nördlich von Angloulême verlief. Der Schatten flog über den "gol", den Golfstrom, den Golf in raschem Flug. Im Ärmelkanal trennten sich Schatten und Golfstrom.

Diese Sonnenfinsternis am Ende des 20. Jahrhunderts über Mitteleuropa ist aus vielen Gründen eine Besonderheit. Sie ist in der Bibel schon bei Ezechiel erwähnt. Das Datum an sich so kurz vor Beginn des neuen Jahrtausends gab zu vielen Prognosen und Befürchtungen Anlass. Was aber astronomisch recht unbeachtet blieb und was nur astrologisch im Hintergrund mitschwingt ist der Beginn des Wassermannzeitalters. Das ist aber eine astronomische Tatsache. Mit der Angabe dieser Sonnenfinsternis weist Michel Nostradamus auf den Beginn der neuen Zeit. Das Fischezeitalter ist zu Ende. Der kleine Fisch gehört schon zum Wassermann. Und so seltsam es ist, dieses astronomische Datum liegt in einer Zeit, in der die Meere leer gefischt werden, als bräuchte man keine Fische mehr. Gleichzeitig steigt der Meeresspiegel, der Wassermann vergießt das Wasser. Fluten und Dürre sind zu erwarten sind und Mangel an Trinkwasser. Da scheint der König der Schrecken noch zu kommen. Fakt ist jedenfalls, dass Michel Nostradamus einen markanten Einschnitt in der Entwicklung unserer Erde und ihrer Menschen genau bestimmt hat. Mit diesem großen Wurf steht er in der Reihe der jüdischen Propheten.